Aktuelles

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Wer: alle Auszubildenden der Medizinischen Schule

Wo: Beachpark an der Technischen Hochschule Brandenburg (hinter der Mensa)

Wann: jeden Dienstag von 16.30 – 19.30 Uhr

Weitere Infos:

  • Teilnahme kostenlos
  • Feld 3 & 4 stehen zur Verfügung
  • Duschen und Umkleiden sind vorhanden
  • Ansprechpartner: Hr. S. Moderhak
    Tel.: 03381/2099739
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir zogen uns den Stiefel an

AKt2016 2Vicenza, Venedig, Verona, Peschira del Garda – 5 Orte, 4 Wochen. Diese Erfahrung wurde uns 5 Auszubildenden des 3. Lehrjahres des Städtischen Klinikums Brandenburg durch ein vierwöchiges Auslandsstipendium in Italien geboten.

Am 2. Oktober 2016 flogen wir in unsere neue Heimat und lernten unsere Gastfamilien kennen. Damit fiel der Startschuss für den Einblick in die italienische Kultur und den uns bevorstehenden Arbeitsalltag.

Nach zwei Einführungstagen begannen wir unsere Arbeit in verschiedenen Privatkliniken im Umkreis von Vicenza. Kardiologie, Rehabilitation und der Wohnbereich eines Pflegeheimes waren unsere Stationen.

Die ersten Tage waren nicht einfach. Da wir keinen Sprachkurs hatten, fiel uns die Integration in den Stationsablauf zunächst schwer. Jedoch waren wir von der offenen und herzlichen Art des Personals schon zu diesem Zeitpunkt begeistert.

Nach unseren Diensten und am Wochenende nutzten wir jede freie Minute, um möglichst viel von Land und Leuten kennenzulernen. Schnell entschieden wir uns für unser erstes Ziel: Venedig.

Wir waren sehr gespannt, denn wer hat noch nicht von der Stadt der Brücken gehört? Anfangs war der Tag recht regnerisch und unsere Stimmung war aufgrund dessen ein wenig getrübt. Aber die Atmosphäre der Lagunenstadt ließ die kleinen anfänglichen Dämpfer schnell vergessen und wir waren überwältigt. Überall Wasserstraßen, Gondeln und Gassen, so wie man es sich vorstellt. Nach einiger Zeit des Umherirrens fanden wir die Piazza de San Marco. Selbst der Himmel lachte und der Charme der Stadt packte uns bis zum späten Abend.

Am Montagmorgen begrüßte man uns wieder nach italienischem Standard. Aus jeder Ecke ertönte ein „Ciau“, „Buongiorno“ oder „Salve“ - fremde Worte, die wir uns jedoch nach einiger Zeit angeeigneten. Der Alltag verlief etwas anders als in Deutschland, denn nach dem Betten und Pflegen der Patienten, gönnte man sich erst mal una café und wurde mit „mangare“ zum Essen aufgefordert. Diese Worte wurden ein fester Bestandteil. Auffällig war für uns, dass Desinfektionsmittel nicht so oft angewendet wurden, statt dessen Händewaschen und Handschuhe.

Am darauffolgenden Wochenende besuchten wir die Heimat von Romeo und Julia. Verona stand ganz im Namen der Liebe. Vor dem berühmten Balkon, wo einst Julia ihrem Romeo zuwinkte, wimmelte es von Touristen. Auch einige Brautpaare fanden ihren Weg dorthin und besiegelten ihre Liebe mit einem Liebesschloss.

AKt2016 3An einem sehr sonnigen Sonntag entschieden wir uns, an den 50km entfernten Gardasee zu fahren. Dort erlebten wir einen ruhigen Tag am Strand und spazierten die Promenade entlang.

Am nächsten Tag fiel es uns ein wenig schwer, früh aufzustehen und zur Arbeit zu fahren. Inzwischen kannten wir aber immerhin schon die Patienten, sowie das Team (bestehend aus studierten Krankenschwestern „Infermiere“ und Pflegehelfern „Operatore socio-sanitario“) und die Abläufe. Wir hatten den Eindruck das Wunden und Verletzungen weniger dramatisch gesehen werden, als wir es aus Deutschland gewohnt waren.

Man achtete sehr auf Bewegung und Sport. Die Patienten wurden mehrere Male am Tag aufgefordert, ins bekannte „Palestra“, die Sporthalle der Physiotherapie, zu gehen, um nicht im Zimmer „zu verrosten“.

Die letzten Arbeitstage ließen wir abends öfter gemeinsam ausklingen. So gingen wir die schöne Stadt Vicenza erkunden oder genossen die italienische Küche in Restaurants oder Bars.

Alles in Allem kommen wir zu dem Fazit, dass wir dort zahlreiche Eindrücke gewinnen konnten und einen anderen Alltag erlebt haben. Wir freuten uns aber auch auf den Heimweg am 29.Oktober und die Rückkehr in unser gewohntes Leben.

Wir könnten es uns vorstellen, solche Aufenthalte zu wiederholen und würden es auch nachfolgenden Jahrgängen der Medizinischen Schule empfehlen. Die Sprachbarriere wäre in einem englisch sprachigen Umfeld oder mittels italienischen Sprachkenntnissen geringer.

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Bouldern im Ostbloc

Wer einmal die Landkarte Brandenburgs betrachtet, entdeckt grüne Wälder, blaue Seen und Flüsse. Berge und Felsen sind hier leider eher rar. Für Freunde der Vertikalen bietet sich jedoch die Möglichkeit einen Ausflug nach Berlin zu unternehmen. Hier hat sich in den letzten sieben Jahren ein flächendeckendes Netz an Indoor- und Outdoorkletterwänden entwickelt. Im Zuge der Projektwoche besuchten zwei Klassen des Ausbildungsgangs Physiotherapie die Boulderhalle Ostbloc in Berlin.

Die Höhe stellte für einen Großteil der Gruppe ein komplett neues Element dar. Um Unfälle sowie Verletzungen zu vermeiden und herauszufinden wie man seinen eigenen Körper an der Wand ökonomisch sinnvoll einsetzt, bietet es sich an, in einem Schnupperkurs die Verhaltensregeln und ersten Techniktricks des Boulderns kennenzulernen. Einmal Magnesium geschnuppert kämpften wir uns die gelben und blauen Routen hoch – die Anfängerrouten im Ostbloc. Am eigenen Leib erkannten wir schnell das Potenzial dieser Sportart – sowohl präventiv als auch therapeutisch.

Im Sinne des Muskelaufbaus, der Schulung von Koordination, Fein- und Grobmotorik sowie der kognitiven Fähigkeiten findet das „Therapeutische Klettern“ in der Physio- und Ergotherapie oder im Rahmen einer Psycho- oder Verhaltenstherapie Anwendung. Einsatzgebiete sind beispielsweise in der Neurologie, der Orthopädie, der Kinderheilkunde und Sporttherapie zu finden. Für viele ist am Ende dieses Ausflugs klar: „ Wir kommen wieder!“ Und vielleicht kann sich die/der eine oder andere sogar vorstellen, nach der Physiotherapieausbildung eine Weiterbildung im therapeutischen Klettern zu absolvieren. 

Fotogalerie Ostbloc Bouldern

Massowburg gekapert

Der Strand an der Massowburg gehörte am 07. Juni 2017 zum dritten Mal für einen Tag den Schülern und Lehrern der Medizinischen Schule des Städtischen Klinikums Brandenburg. Am Volleyballtag der Schule spielten 24 Teams mit jeweils sechs Spielern um die Pokale und genossen ganz nebenbei den gemeinsamen Spaß am Spiel, Sonne und Wind, kreative T- Shirts und ...

Hervorragend organisiert durch Herrn Moderhak wurde ein straffer Turnierplan umgesetzt. Insgesamt waren es 104 Spiele (!), die auf den vier Feldern im Sand am Strand ausgetragen wurden. Nach den Vorrunden ging es in einem A- und B- Cup weiter, bis hin zu den Platzierungen. Bei so viel Anstrengung, denn die Punkte wurden sich nicht geschenkt, durfte das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Küchenchef Tobias Fürste vom KSC des Klinikums zauberte für die 250 Teilnehmer leckere Steaks und Würste auf dem Grill. Ergänzt durch selbstgemachte Salate, Kuchen und Obst konnte genügend Kraft getankt werden, denn die Spiele um die Platzierungen im A- und B- Cup dauerten bis in den Nachmittag. Gegen 16:00 Uhr stand fest: Der alte Sieger war auch der neue Sieger! „Happy Mellitus“ (3. Ausbildungsjahr Gesundheits- und Krankenpflege) machte das Doppel perfekt und holte sich wieder den Siegerpokal. Die Plätze 2 und 3 belegten das „Akademische Viertel“ (Lehrer) und die „Kaiserpinguine“ (3. Ausbildungsjahr Physiotherapie)
Auch wenn sich am nächsten Tag Muskelkater oder Sonnenbrand meldeten - nach dem Volleyballtag ist vor dem Volleyballtag! Und es wird, wenn es das Wetter erlaubt, auf dem Rasen vor dem Oberlandesgericht schon wieder geübt...

Fotogalerie Massowburg gekapert