Aufnahmeuntersuchung

am Aufnahmetag

Im interdisziplinären Aufnahmezentrum (IAZ) finden die Aufnahmeuntersuchungen für die stationäre Aufnahme in das Klinikum Brandenburg statt. Neben der körperlichen Untersuchung erfolgen weitere Zusatzuntersuchungen, wie EKG, Röntgen, Atemtest, Blutentnahmen usw.  

Das medizinische Personal nimmt die Klienten in Empfang und erläutert den weiteren Werdegang. Dieses Procedere erfolgt generell in den bereits erwähnten Fachrichtungen. Jeder Patient erhält ein umfassendes Gespräch mit einem Apotheker des Hauses. In diesem Gespräch wird die Hausmedikation des Patienten aufgenommen, dokumentiert und eventuelle Umstellungen der Medikation auf Krankenhausmedikamente vorgenommen.
Im Anschluss daran findet ein ausführliches Gespräch mit der Pflegekraft statt. Hierbei werden alle pflegerelevanten Daten in der elektronischen Kurve dokumentiert. Desweiteren ermittelt die Pflegekraft die Vitalwerte des Patienten, schreibt ein EKG und führt eine Blutentnahme sowie einen MRSA Abstrich durch. In einigen Fachbereichen ist auch eine
Urinuntersuchung erforderlich.
Nach Abschluss der pflegerischen Tätigkeiten wird der Patient bei einem Facharzt der jeweiligen Abteilung in den Räumen des IAZ vorstellig .Dort findet eine symptombezogene Untersuchung sowie ein umfassendes Aufklärungsgespräch statt. Alle Fragen des Patienten werden in diesem Gespräch beantwortet und selbstverständlich wird auch auf spezielle
Wünsche des Patienten eingegangen. Im Verlauf dieses Gespräches legt der Arzt fest, ob weitere Voruntersuchungen, wie Röntgen, Ultraschall usw. benötigt
werden.
Die Pflegekraft setzt sich umgehend mit den kooperierenden Fachbereichen in Verbindung und veranlasst zeitnahe Untersuchungen. Nach Abschluss aller Voruntersuchungen begeben sich Patienten aus den operativen Fachrichtungen noch zu einer Konsultation bei einem Anästhesisten. Dieser erklärt den Patienten in einem ausführlichen Gespräch die Vorgehensweise der Narkose und beantwortet auch in diesem Gespräch alle Fragen des Patienten.
Natürlich besteht immer die Möglichkeit bei schwierigen Verfahrensweisen, Oberärzte sowie Chefärzte beratend hinzuzuziehen. Abschließend wird dem Patienten erläutert, wann er sich wo für den stationären Aufenthalt einzufinden hat. Die Unterlagen des Patienten werden von der Pflegekraft, unter Einhaltung des Datenschutzes, weitergeleitet. Nach diesen Erläuterungen kann man davon ausgehen, dass jeder Patient individuell behandelt und auf seinen Klinikaufenthalt vorbereitet wird. Somit werden auch Grundvoraussetzungen für
einen reibungslosen stationären Aufenthalt gelegt.