Meningeome

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Eine weitere große Gruppe der intrakraniell wachsenden Tumore bilden die Meningeome. Hierbei handelt es sich um Geschwülste, welche von den Hirnhäuten ausgehen.

Man unterscheidet hier nach feingeweblichem Befund drei Grade:

  • Mehr als 80 % der Geschwülste sind dem Grad I zuzuordnen. Hierbei handelt es sich um sehr langsam wachsende Tumore, welche das umgebende Hirngewebe verdrängen.
  • Unter Grad II versteht man die atypischen Meningeom, welche schneller wachsen und auch zu Rezidiven neigen.
  • Bei den Grad III-Tumoren handelt es sich um sogenannte anaplastische Meningeome, welche sehr selten sind, aber ein u. U. bösartiges Wachstum zeigen.

Bild2Unabhängig von dem feingeweblichen Befund können Meningeome, insbesondere an der Schädelbasis auch wichtige Strukturen ummauern bzw. infiltrieren, was dann die Therapie u. U. erschwert. Hier sind insbesondere die großen venösen Blutleider des Gehirns und die Hirnnerven betroffen. Je nach Alter des Patienten und Größe und Wachstumstendenz des Tumors sollte eine operative Behandlung angestrebt werden. Diese sollte die möglichst radikale Entfernung des Tumors zum Ziel haben, wobei aber funktionell wichtige Strukturen, wie z. B. Hirnnerven geschont werden müssen.
Bei kleinen Geschwülsten kann alternativ eine Bestrahlung überlegt werden. Auch Fälle, in denen eine komplette Entfernung des Tumors wegen Beteiligung wichtiger Nachbarstrukturen nicht möglich war, können – je nach Verlauf – einer zusätzlichen Bestrahlungstherapie zugeführt werden.

Eine weitere große Gruppe der intrakraniell wachsenden Tumor bilden die sogenannten

Meningeome. Hierbei handelt es sich um Geschwülste, welche von den Hirnhäuten ausgehen.

Man unterscheidet hier nach feingeweblichem Befund drei Grade:

> 80 % der Geschwülste sind dem Grad I zuzuordnen, hierbei handelt es sich um sehr langsam wachsende Tumore, welche das umgebende Hirngewebe verdrängen.

Unter Grad II versteht man die sogenannten atypischen Meningeom, welche schneller wachsen und auch zu Rezidiven neigen.

Bei den Grad III-Tumoren handelt es sich um sogenannte anaplastische Meningeome, welche sehr selten sind, aber ein u. U. bösartiges Wachstum zeigen.

Unabhängig von dem feingeweblichen Befund können Meningeome, insbesondere an der

Schädelbasis auch wichtige Strukturen ummauern bzw. infiltrieren, was dann die Therapie

u. U. erschwert. Hier sind insbesondere die großen venösen Blutleider des Gehirns und die

Hirnnerven betroffen. Je nach Alter des Patienten und Größe und Wachstumstendenz des

Tumors sollte eine operative Behandlung angestrebt werden. Diese sollte die möglichst

radikale Entfernung des Tumors zum Ziel haben, wobei aber funktionell wichtige Strukturen,

wie z. B. Hirnnerven geschont werden müssen.

Bei kleinen Geschwülsten kann alternativ eine Bestrahlung überlegt werden.

Auch Fälle, in denen eine komplette Entfernung des Tumors wegen Beteiligung

wichtiger Nachbarstrukturen nicht möglich war, können – je nach Verlauf – einer

zusätzlichen Bestrahlungstherapie zugeführt werden.