Ambulante Behandlung

Die ambulante Beratung und Untersuchung erfolgt in der Ermächtigungssprechstunde des Chefarztes. Hier werden Sie untersucht und mögliche weitere diagnostische und therapeutische Schritte besprochen.

Weiterhin besteht die Möglichkeit zu ambulanten elektrophysiologischen Untersuchungen z. B. bei Nervenschädigungen unterschiedlichster Ursachen.

Zur Vorstellung benötigen wir einen normalen Überweisungsschein von einem niedergelassenen Arzt jeglicher Fachrichtung. Bitte bringen Sie zum Termin alle Vorbefunde inclusive Röntgenbilder mit.

Sprechstunden

ambBe1

Neurochirurgische Chefarztsprechstunde
Chefarzt Prof. Dr. med. C. Ewald

täglich von 13:30 - 15:00 Uhr
im Interdisziplinären Aufnahmezentrum (IAZ)

Anmeldung über das Sekretariat, Frau Pelzer
Tel.: 0 33 81 - 41 17 50

 


ambBeS

Sprechstunde Dr. med. E. Scholz

Dienstag und Freitag 9.30 – 13.00 Uhr
und nach Vereinbarung
in der Elektrophysiologischen Abteilung Haus 1, Ebene 1

Telefonische Anmeldung: 03381 - 41- 2853 oder – 2852

 


Ambulante Operationen

Bestimmte Eingriffe können bei uns auch ambulant durchgeführt werden. Hierzu zählen vor allem Operationen an peripheren Nerven, auch hier brauchen wir eine Überweisung zu einer ambulanten Operation von einem niedergelassen Kollegen.

Die am häufigsten ambulant bei uns durchgeführten Operationen betreffen das Carpaltunnelsyndrom und Cubitaltunnel („Sulcus ulnaris“) -syndrom.

Weitere Eingriffe, die je nach Absprache bei uns ambulant durchgeführt werden können sind:
  • Loge de Guyon Syndrom
  • Bestimmte Schmerzeingriffen wie z.B. SCS Entfernung oder Stimulatorwechsel

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an uns wenden und sollte es nach einem Eingriff Probleme geben, erreichen Sie uns rund um die Uhr über die Zentrale Tel. 03381 4110

Carpaltunnelsyndrom

Bei dieser Operation wird ein Band gespalten, welches den sogenannten Nervus medianus bei seinem Eintritt in die Hohlhand bedrängt. Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie und wird immer mittwochs durchgeführt.

Nach Sicherung der Diagnose über einen niedergelassenen Kollegen oder unsere Sprechstunde können Sie den OP Termin telefonisch mit unserem Sekretariat absprechen (Tel. 03381 411750).

Am Morgen des Eingriffs erscheinen Sie dann um 8.00 im interdisziplinären Aufnahmezentrum. Wir brauchen einen Überweisungsschein zur „ambulanten Operation“ sowie eine aktuelle Nervenmessung aus der die Diagnose hervorgeht.

Sie müssen nicht nüchtern kommen. Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. ASS) müssen vorher nicht abgesetzt werden. Vitamin-K Antagonisten wie z.B. Falithrom® oder Marcumar® und auch die sogenannten „NOAK“'s wie z.B. Xarelto® oder Eliquis® dürfen Sie allerdings nicht mehr nehmen, wenn bei Ihnen ein solcher Eingriff geplant ist.

Im Aufnahmezentrum werden Sie dann nochmal untersucht und Ihnen wird der Eingriff vom Arzt erklärt. Ggf. wird die Nervenmessung (=elektrophysiologische Untersuchung) nochmal wiederholt.

Danach erfolgt der Eingriff in lokaler Betäubung. Nach 1-2h können Sie sich dann wieder abholen lassen.

Am Folgetag stellen Sie sich dann bitte nochmal gegen 10.00 Uhr im interdisziplinären Aufnahmezentrum zur Wundkontrolle vor.

Die Entfernung der Fäden erfolgt dann am Freitag der Folgewoche.

Cubitaltunnelsyndrom

Cubitaltunnelsyndrom bzw. Sulcus Ulnaris Syndrom

Bei dieser Erkrankung wird der sogenannte Nervus ulnaris an einer muskulären bzw bindegewebigen Engstelle am Ellenbogen komprimiert. Im Rahmen der Operation wird er hier freigelegt. Dies geschieht endoskopisch unterstützt, allerdings erfolgt dieser Eingriff in der Regel in Vollnarkose.

Nach Sicherung der Diagnose über einen niedergelassenen Kollegen oder unsere Sprechstunde müssen Sie zunächst einen Termin zur OP Vorbereitung über unser Sekretariat ausmachen (Tel. 03381 411750).

An diesem Tag erscheinen Sie dann nach Termin im interdisziplinären Aufnahmezentrum. Wir brauchen einen Überweisungsschein zur „ambulanten Operation“ sowie eine aktuelle Nervenmessung aus der die Diagnose hervorgeht.

Sie müssen zu diesem Termin nicht nüchtern kommen. Im Aufnahmezentrum werden Sie nochmal untersucht und Ihnen wird der Eingriff vom Arzt erklärt. Ggf. wird die Nervenmessung (=elektrophysiologische Untersuchung) nochmal wiederholt. Auch wird ein Narkosearzt mit Ihnen über die Narkose sprechen. Erst wenn alle Unterlagen beisammen sind, wird der endgültige Termin zur OP mit Ihnen vereinbart.

Zum OP Termin melden Sie sich bitte morgens um 6.30 Uhr auf der Station 2.3, von dort werden Sie in den OP gefahren.

Nach der Operation werden Sie zur Überwachung nochmal auf die Station gebracht und am frühen Nachmittag können Sie sich dann abholen lassen.

Am Folgetag stellen Sie sich bitte nochmal gegen 10.00 Uhr im interdisziplinären Aufnahmezentrum zur Wundkontrolle vor.

Die Entfernung der Fäden erfolgt im Rahmen einer ambulanten Kontrolle nach 7 - 10 Tagen.