Leistungsspektrum

Grundlage jeglicher Diagnostik und Therapie sind die national und international üblichen Behandlungsrichtlinien. Dabei kommen nur Behandlungen in Frage, deren Effektivität gesichert wurde.

 

  • Neonatologie (Neu- und Frühgeborenenintensivmedizin)
    Das Klinikum Brandenburg hat den Status "Perinatalzentrum Level 1" nach dem Krankenhausplan des Landes Brandenburg. Somit besteht eine überregionale Aufgabe in der Versorgung von Hochrisikoneu- und Frühgeborenen. Etablierter neonatologischer 24h- Hol- und Bringdienst. Hubschrauber vor Ort. Die Neonatologie verfügt über 6 Beatmungsplätze und alle erforderlichen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten.
  • Pädiatrische Intensivmedizin
    Bis zu 4 Intensivpatienten jenseits des Säuglingsalters können auf der Intensivstation behandelt werden. Dabei können sowohl operative als auch internistische Intensiv-Patienten behandelt werden. 
  • Kinderkardiologie(Herzerkrankungen im Kindesalter)
    Angeborene und erworbene Erkrankungen des Herzens im Kindesalter gehören zu den Erkrankungen, die eine engmaschige stationäre oder ambulante Betreuung durch einen Arzt, der in diesem Bereich spezialisiert ist, erfordern. Die Betreuung dieser Patienten kann hier wohnortnah durchgeführt werden (s. Sprechstunden). Sollten größere Eingriffe (z.B. Herzkatheter) oder sogar Operationen am Herzen erforderlich sein, geschieht dies in Kooperation mit dem Deutschen Herzzentrum in Berlin.
  • Pulmonologie, Mucoviszidose
    Akute und chronische Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma, Mucoviszidose etc.) gehören zu den Schwerpunkterkrankungen im Kindesalter. Neben den in Kinderkliniken üblichen Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten besteht hier die Möglichkeit zur Provokationstestung bei V.a. allergische Atemwegserkrankungen und zur Mucoviszidosebehandlung (s. Sprechstunden)
    Ein Lungenfunktionsmeßplatz sowie die Möglichkeit der diagnostischen Bronchoskopie ist vorhanden. Asthmaschulungen können durchgeführt werden.

  • Rheumatologie
    Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit rheumatologischen Erkrankungen hat sich in den letzten Jahren zu einem Schwerpunkt der Klinik entwickelt. Die Kinder werden sowohl in der ambulanten Sprechstunde als auch, falls erforderlich, stationär behandelt. Aufgrund der Vielfältigkeit der Symptome und möglicher Begleiterkrankungen besteht hier eine sehr enge Kooperation mit der Radiologie, der Augenklinik, der Orthopädie und dem Labor im Hause. Im Wesentlichen können die Patienten ambulant behandelt werden. Nur selten und dann auch im Allgemeinen sehr kurz ist eine stationäre Behandlung erforderlich.

    Kinder mit rheumatischen Erkrankungen oder in der Nachsorge bei Krebserkrankungen (Onkologie) können in einer Spezialsprechstunde ambulant behandelt werden (s. Sprechstunden).
  • Diabetologie
    Die stationäre Therapie der Diabetesneueinstellung sowie die Behandlung der typischen Diabeteskomplikationen ist möglich. Die Elternschulung und Beratung durch Diätassistenten ist vor Ort gewährleistet. Die ambulante Betreuung erfolgt in Kooperation mit den niedergelassenen Kinderärzten.
  • Gastroenterologie (Magen-Darmerkrankungen)
    Diagnostik und Therapie von Fehlbildungen, akuten und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Die typischen diagnostischen Verfahren (Magen- und Darmspiegelungen, Ultraschall, 24-h-pH-Metrie, Biopsien und Punktionen) sind verfügbar. Die Erkrankungen werden interdisziplinär von den Ärzten der Kinderklinik, der medizinischen Klinik und der Kinderchirurgie betreut.
  • Nephrologie(Nierenerkrankungen)
    Für angeborene und erworbene Erkrankungen von Nieren und Harnblase sind die erforderlichen diagnostischen Möglichkeiten (Ultraschall, Labor, Röntgen, Urodynamik Blasenspiegelung etc.) vorhanden. Je nach Erkrankung erfolgt die Betreuung durch die Kinderärzte allein oder kooperativ mit der Urologie und Kinderchirurgie (s. Sprechstunden). Somit können auch erforderliche operative Eingriffe durchgeführt werden.
  • Neurologische Erkrankungen
    Anfallsleiden (Epilepsien), angeborene Erkrankungen des Gehirnes sowie operativ zu versorgende Erkrankungen (z.B. Hydrocephalus) werden behandelt. Eine Abklärung neuromuskulärer und neurodegenerativer Erkrankungen erfolgt in Kooperation mit der Pathologie (vor Ort)
  • SchlaflaborUntersuchung von Störungen der Atem- und Kreislaufregulation
  • Ultraschalldiagnostik
    Die gesamte Ultraschalldiagnostik - konventionell, Dopplersonographie, Farbkodierung - im Bereich Schädel, Bauch, Weichteile, Hüfte, Thorax, Herz etc. wird sowohl stationär wie auch ambulant durchgeführt (s. Sprechstunden).