Leistungsspektrum

 

Welche Untersuchungsmethoden stehen zur Verfügung?

Endoskopie

Die endoskopische Abteilung verfügt über modernste Videoendoskopie zur sicheren und "sanften" Spiegelung der Atemwege und der Organe des oberen und unteren Verdauungstraktes.

Besondere Befunde werden sofort mit dem Videogeräte aufgezeichnet und z.B. bei der Beratung mit den Chirurgen hinzugezogen.

Spiegelungen von Atemwegen, Magen, Darm und Gallenwegen führen wir bei Erwachsenen und Kindern so durch, dass die Patientinnen und Patienten sie häufig "verschlafen". Vor den Untersuchungen wird ein beruhigendes Medikament verabreicht, bei Bedarf auch ein Schmerzmittel. Kreislauf und Atmung werden kontinuierlich überwacht, so dass die Endoskopien sehr schnell und sicher erfolgen können.

Endoskopische Untersuchungen bringen bei den meisten Erkrankungen dieser Organe eine schnellere und genauere Diagnose als beispielsweise Röntgenuntersuchungen. Sie ermöglichen neben der exakten Diagnose in vielen Fällen während der gleichen Untersuchung auch die Behandlung des krankhaften Befundes (z.B. Polypabtragung, Entfernung von Gallengangssteinen usw.). Operationen werden durch endoskopische Verfahren heute oft vermieden.

Ultraschall

Die endoskopische Abteilung verfügt über modernste Videoendoskopie zur sicheren und "sanften" Spiegelung der Atemwege und der Organe des oberen und unteren Verdauungstraktes.

Besondere Befunde werden sofort mit dem Videogeräte aufgezeichnet und z.B. bei der Beratung mit den Chirurgen hinzugezogen.

Spiegelungen von Atemwegen, Magen, Darm und Gallenwegen führen wir bei Erwachsenen und Kindern so durch, dass die Patientinnen und Patienten sie häufig "verschlafen". Vor den Untersuchungen wird ein beruhigendes Medikament verabreicht, bei Bedarf auch ein Schmerzmittel. Kreislauf und Atmung werden kontinuierlich überwacht, so dass die Endoskopien sehr schnell und sicher erfolgen können.

Endoskopische Untersuchungen bringen bei den meisten Erkrankungen dieser Organe eine schnellere und genauere Diagnose als beispielsweise Röntgenuntersuchungen. Sie ermöglichen neben der exakten Diagnose in vielen Fällen während der gleichen Untersuchung auch die Behandlung des krankhaften Befundes (z.B. Polypabtragung, Entfernung von Gallengangssteinen usw.). Operationen werden durch endoskopische Verfahren heute oft vermieden.

Die Klinik für Innere Medizin II arbeitet mit sehr modernen, hochauflösenden Ultraschallgeräten, die auch Farbdoppleruntersuchungen der Gefäße im Bauch, in den Beinen und im Hals in hervorragender Qualität ermöglichen. Als Besonderheit verfügen wir auch über ein endoskopisches Ultraschallgerät, das eine äußerst detailgenaue Darstellung von Tumoren des Verdauungstraktes sowie deren Punktion möglich macht.

Ultraschall kann ohne Strahlenbelastung des Körpers beliebig häufig durchgeführt werden und ersetzt in vielen Fällen Röntgenuntersuchungen. Unter sonografischer Ortung punktieren wir, falls es notwendig ist, erkrankte Organe (in der Regel schmerzfrei) und gelangen so zu einer raschen Diagnose. Häufig sind weitere bildgebende Verfahren wie die Computertomographie oder die Kernspintomographie hilfreich, die unsere Röntgenabteilung in bester Qualität zur Verfügung stellt.

Funktionsuntersuchungen der Speiseröhre

Die Abteilung hat einen Schwerpunkt in der Diagnostik von Refluxbeschwerden und von Bewegungsstörungen der Speiseröhre. Dazu gehören auch Symptome wie chronischer Husten, Kloßgefühl im Rachen oder ungeklärter Brustschmerz.

Das gesamte diagnostische Spektrum steht zur Verfügung: Endoskopie, Langzeit-Säuremessung, Langzeit-Gallerefluxmessung, Druck- und Bewegungsmessung der Speiseröhre.

Alle diese Untersuchungen können ambulant durchgeführt werden.

Knochenmarkdiagnostik

Krankheiten des blutbildenden Systems lassen sich häufig nicht aus dem Blut, sondern nur aus dem Knochenmark als Ort der Blutbildung diagnostizieren. Andere Erkrankungen, z.B. solche des lymphatischen Systems, können das Knochenmark mit befallen. Um diese Fälle korrekt zu diagnostizieren, ist die Entnahme eines kleinen Knochenzylinders und von etwas Knochenmarkblut aus dem Beckenkamm notwendig. Unter örtlicher Betäubung und, wenn nötig, einem Medikament zur Beruhigung und Entspannung ist dies ein kleiner und nur wenig schmerzhafter Eingriff.

Die anschließende Labordiagnostik reicht von der mikroskopischen Untersuchung, die wir gemeinsam mit dem Institut für Pathologie im Klinikum durchführen, bis zu molekulargenetischer Diagnostik, mit der wir Partnerinstitute beauftragen.

Auf diese Weise ist auch bei seltenen oder komplizierten Erkrankungen eine schnelle Diagnostik und ein zügiger, zielgerichteter Behandlungsbeginn möglich.

 

Behandlungsmethoden

Krankheiten des Verdauungstraktes

  • Speiseröhre
  • Magen
  • Zwölffingerdarm
  • Dünn- und Dickdarm
  • Leber, Gallenblase, Gallenwege
  • Bauchspeicheldrüse

     

Möchten Sie es genauer wissen? Beispielsweise behandeln wir:

  • entzündliche oder tumorbedingte Verengungen der Speiseröhre
  • häufig wiederkehrende Geschwüre des Magens und Zwölffingerdarms
  • Stoffwechselerkrankungen und chronische Entzündungen der Leber (z. B. chronische Hepatitis B und C)
  • Steine und Verengungen im Gallengangssystemakute und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündungen sowie Tumoren der Bauchspeicheldrüse
  • Darminfektionen und chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
  • Polypen des Magens sowie des Dünn- und Dickdarmsbösartige Dickdarmtumore (endoskopisch und chemotherapeutisch)

Krankheiten des Stoffwechsels und Hormonhaushaltes

  • Diabetes mellitus
  • Schilddrüse
  • Nebenschilddrüse
  • Nebenniere
  • Knochenstoffwechsel  


Ein Schwerpunkt in der Klinik für Innere Medizin II ist die Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und ihrer Folgeschäden an Augen, Nieren, Nerven und Füßen. Die Behandlung dieser Folgeerkrankungen erfolgt in unserer Klinik in Zusammenarbeit mit Kardiologen, Gefäßchirurgen, Orthopäden, Nephrologen, Neurologen und Augenärzten.

Zur Verhinderung dieser Folgeerkrankungen / Spätkomplikationen ist in erster Linie eine dauerhaft gute Stoffwechseleinstellung wichtig. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Therapie an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Individuell mit dem einzelnem Patienten wird die für ihn günstigste Therapieform erarbeitet.

Ein besonderer Schwerpunkt sind die verschiedenen Insulintherapien. Grundlage einer jeden medikamentösen Therapie ist die ausreichende Bewegung. In Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten wird für jeden Patienten eine individuelle Stoffwechselgymnastik entwickelt.

Zur Erweiterung Ihres Wissensstandes und der Akzeptanz der Erkrankung Diabetes mellitus bieten wir ein umfangreiches Schulungsprogramm an.  

Inhalte sind unter anderem: Was ist Diabetes? Wie wird er behandelt? Wie lerne ich damit zu leben? Soll ich Insulin spritzen? Welche Möglichkeiten gibt es dafür? Wo lagere ich es? Was ist ein Pen? Wie gehe ich mit ihm um? Wie bestimme ich meinen Blutzucker? Was ist eine Über-, was eine Unterzuckerung? Was darf ich essen? Was sind Broteinheiten? Was sind Diabetes bedingte Folgeerkrankungen? Worauf muß man achten?

Krebserkrankungen und Krankheiten des blutbildenden Systems

Zu den Krankheiten des blutbildenden Systems gehören Anämien („Blutarmut“) verschiedener Ursachen, Krankheiten des Knochenmarkswie myeloproliferative und myelodyplastische Syndrome sowie akute und chronische Leukämien, und lymphatische Krankheitenwie maligne Lymphome oder das multiple Myelom (Plasmozytom).

Diese Erkrankungen erfordern meist eine umfangreiche Diagnostik. Dazu gehören Blut- und Knochenmarkuntersuchungen mit modernen labortechnischen Methoden ebenso wie bildgebende Verfahren, z.B. Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie („Kernspin“, MRT).

Gerade bei diesen Erkrankungen findet zur Zeit eine schnelle Entwicklung mit großen therapeutischen Fortschritten statt, so dass in vielen Fällen die bestmögliche Behandlung nur innerhalb von bundesweiten klinischen Studienmöglich ist.

Damit unsere Patienten unmittelbar an diesem Fortschritt teilhaben können, sind wir Studienzentrum z.B. für die aktuellen Studien bei malignen Lymphomen. Bei Krebserkrankungen anderer Organe führen wir ebenfalls Diagnostik und Chemotherapie durch und arbeiten eng mit anderen Fachdisziplinen wie Chirurgie und Strahlentherapie zusammen (Interdisziplinäre Tumorkonferenz).

Die Behandlung wird mit besonderer Rücksicht auf die Lebensqualität und die sozialen und seelischen Bedürfnisse des Patienten vorgenommen.

Die Zusammenarbeit mit der Onkologischen Schwerpunktpraxis erlaubt dabei eine enge Verbindung von stationärer und ambulanter Betreuung, so dass Patienten mit Krebserkrankungen möglichst viel Zeit zu Hause verbringen, aber jederzeit auf die Sicherheit eines großen Klinikums zurückgreifen können.

Palliativmedizin

Wenn Krankheiten weit fortgeschritten sind und zum Tode führen, ist häufig eine besondere Betreuung notwendig, die darauf gerichtet ist, die Lebensqualität trotz Krankheitssymptomen so gut wir möglich zu erhalten.

Auch in dieser Lebensphase wünschen die meisten Patienten zu Hause oder in einer auf ihre Bedürfnisse eingerichteten Umgebung wie einem Hospiz zu leben. Dennoch kann durch akute Komplikationen immer wieder ein Krankenhausaufenthalt notwendig sein.

Für diese Situation verfügen wir über eine palliativmedizinische Einheit mit vier Betten in besonderen, komfortabel eingerichteten Einzelzimmern, die auch die ständige Anwesenheit von Angehörigen ermöglichen.

In der Betreuung dieser Patienten arbeiten Onkologe, Palliativmediziner, Schmerztherapeut, Psychoonkologin und Seelsorger eng zusammen. Dabei arbeiten wir im Palliativnetzwerk Brandenburg mit niedergelassenen Ärzten, Krankenpflegediensten und dem Brandenburger Hospiz zusammen.