Famulaturbericht Sommer 2010

In den Semesterferien im Sommer 2010 absolvierte ich meine erste Famulatur auf der gefäßchirurgischen Station des Städtischen Klinikums Brandenburg/ Havel.

Da ich bis zu diesem Zeitpunkt gerade mein erstes klinisches Semester  beendet hatte, kam ich bis zum Beginn meiner Famulatur eher selten mit der Chirurgie in Kontakt. Umso erfreulicher empfand ich es, durch diese Famulatur mein Wissen und meine Erfahrungen sowohl im stationären als auch im operativen Alltag sammeln zu können, was mir nun besonders im Rahmen der Vorlesungen ein gutes Verständnis für verschiedene chirurgische und internistische Aspekte ermöglicht. Als besonders spannend empfand ich es,  bei verschiedenen Operationen dabei zu sein und gelegentlich einige Handgriffe auch selbst übernehmen zu dürfen.

Zudem hat man als Famulant täglich die Möglichkeit, eine Vielzahl von Blutentnahmen durchzuführen, was einen enormen Lerneffekt nach sich zieht. Auch bot sich des Öfteren die Möglichkeit,  sich im Legen  von Flexülen zu üben.  Eine der umfangreichsten Aufgaben, die man als Famulant durchführt,  ist die Aufnahme von Patienten, welche   auch eine körperliche Untersuchung beinhaltet.

Diese körperlichen Untersuchungen haben meiner Meinung nach ebenfalls einen wichtigen Lerneffekt, was ich besonders im Bereich der Auskultation von Herz und Lunge bemerkte. Die Aufnahme von Patienten erledigt man meistens  allein. Bei aufkommenden Fragen steht einem fast immer einer der Ärzte mit Rat und Tat zu Seite. Als einzigen negativen Aspekt möchte ich den Zeitmangel vieler Ärzte im klinischen Bereich anmerken, dem vor allem der große Anteil schriftlicher Aufgaben  zugrunde liegt. Allerdings gibt es auf dieser  Station Gefäßassistentinnen,  an die man sich jederzeit wenden kann und von denen man ebenfalls vieles lernen kann.

Die Gefäßchirurgie des Städtischen Klinikums kann ich als Station für eine Famulatur sehr empfehlen und stehe Ihnen bei weiteren Fragen jederzeit unter folgenden E-Mail-Adresse zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!