Informationen für Ärzte

Der Chefarzt Dr. med. Mathias Sprenger verfügt über die Weiterbildungsermächtigung der Landesärztekammer Brandenburg zum Facharzt Anästhesiologie (5 Jahre) sowie für die Zusatzbezeichung Anästhesiologische Intensivmedizin (2 Jahre).

http://www.laekb.de/10arzt/20Weiterbildung/15Befugte/01/011001.pdf
http://www.laekb.de/10arzt/20Weiterbildung/15Befugte/60/607110.pdf

Oberarzt Dr. Martin Hochstatter verfügt über die Weiterbildungsbefugnis Notfallmedizin (0,5 Jahre).

http://www.laekb.de/10arzt/20Weiterbildung/15Befugte/60/607120.pdf


Die Intensivtherapiestation (ITS) wird rund um die Uhr von Mitarbeitern der Klinik betreut. Für spezielle Fragestellungen ist ein Oberarzt-/Facharztrufdienst für die ITS eingerichtet.
Für Anästhesien außerhalb der Regelarbeitszeit ist ein diensthabender Arzt im Hause sowie ein weiterer Oberarzt/Facharzt der Klinik in Rufbereitschaft.

Es ist jederzeit die Kontaktaufnahme (z.B. für Verlegungen) mit dem diensthabenden Arzt der ITS über Tel.: 03381 – 411310 möglich.
 

Weiterbildung- und Fortbildungsmöglichkeiten:

Einmal pro Woche findet am Mittwochmorgen eine Weiterbildung statt. Darüber hinaus veranstaltet die Klinik jeweils einmal im Monat eine anästhesiologisch/ intensivmedizinische sowie rettungsmedizinische Weiterbildung. Beide Veranstaltungen sind von der LÄK Brandenburg mit jeweils 2 Punkten zertifiziert.
Unsere Weiterbildungsplände finden Sie hier:

 

Weiterbildung zur Fachärztin/Facharzt für Anästhesie

Die Anästhesieabteilung betreut die operativen Fachrichtungen Allgemeinchirurgie, Traumatologie, Kinderchirurgie, Urologie, Orthopädie, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Augenheilkunde, Gefäßchirurgie und Neurochirurgie. Darüber hinaus werden Narkosen für diagnostische Eingriffe und zur Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren übernommen. Insgesamt sind das etwa 14.000 Anästhesien pro Jahr mit einem erheblichen Anteil an Kindernarkosen im Bereich Kinderchirurgie und Hals-Nase-Ohrenheilkunde. In diesem anspruchsvollen operativen Umfeld kommen alle modernen Verfahren der Allgemein- und Regionalanästhesie zur Anwendung.

Die apparative Ausstattung der Klinik (Dräger Primus Narkosegeräte, Philips MP70 Überwachungsmonitorsystem) als auch die räumlichen Voraussetzungen (moderner tageslichtdurchfluteter Neubau-OP-Trakt) sind exzellent. Neben dieser „Basisinfrastruktur“ stehen ihnen zur Facharztausbildung in der Klinik alle weiteren erforderlichen technischen Einrichtungen wie z.B. (Auswahl) Narkosetiefemessmonitoring, transösophageale/transthorakale Echokardiographie, transportables Sonographiegerät zur zentralen Kanülierung/Regionalanästhesie, invasives erweitertes Kreislaufmonitoring, quantitative Relaxometrie, „Point of care“ - Analysesysteme für Blutgasuntersuchungen und Gerinnungsdiagnostik (RotemÓ), maschinelle Autotransfusion und Fiberbronchoskope / Videolaryngoskop zur Diagnostik/fiberoptischen Intubation zur Verfügung.

Wir führen eine regelmäßige wöchentliche interne Fortbildung durch. Darüberhinaus werden monatlich von der LÄK Brandenburg zertifizierte Weiterbildungsveranstaltungen durch die Klinik organisiert. Eine weitere monatliche Fortbildungreihe wird speziell für notfallmedizinische Fragestellungen organisiert und durchgeführt. Unsere Klinik ist mit der Organisation und Durchführung des Reanimationstrainings aller Ärzte des Krankenhauses betraut. Hierbei kommt modernste „advanced cardiac life support“ – Trainingstechnik (LaerdalÓ - ACLS -Resusci Anne Advanced Skilltrainer) mit PC-Auswertung zum Einsatz.

 

Aufbau Ihrer strukturierten Weiterbildung zur Fachärztin/ zum Facharzt Anästhesiologie

Nach Aufnahme ihrer Facharztausbildung bei uns sind sie zunächst einem erfahrenen Facharzt/Oberarzt (ihrem „Mentor“) zur Seite gestellt. Mit Ihrem Mentor werden Sie Schritt für Schritt mit den fachlichen und apparativen Grundlagen moderner Narkoseführung vertraut gemacht. Er dient Ihnen als erster Ansprechpartner bei allen möglichen fachlichen und nichtfachlichen Fragestellungen. Parallel werden sie in einem strukturierten Unterweisungskonzept wie alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums anhand der gesetzlichen Vorschriften in die medizintechnischen Geräte eingewiesen und erfahren weitere Unterweisungen unter anderem in Brandschutz, Arbeitssicherheit und der Transfusionsmedizin. Sie bekommen das Logbuch zur Facharztausbildung der LÄK Brandenburg ausgehändigt.

http://www.laekb.de/10arzt/20Weiterbildung/25Logbuecher/01/011001.pdf

Wir verfolgen das Konzept der Zuordnung der operativen Fächer zu besonders erfahrenen Fach- und Oberärzten. Somit haben Sie neben dem Chefarzt der Klinik und „Ihrem“ Mentor immer einen fachbezogen benannten kompetenten Ansprechpartner an Ihrer Seite.

Darüberhinaus wurden für eine Vielzahl anästhesiologischer Verfahren und Abläufe Standards entwickelt, die Ihnen als SOP zur Verfügung stehen und ein wichtiges Instrument der Ausbildung und insbesondere der Qualitätssicherung darstellen. Wir messen zum Beispiel die Qualität unserer perioperativen Schmerztherapie mit Hilfe einer eigenen Datenbank, die regelmäßige eigene Auswertungen erlaubt.

Wir können Ihnen durch das weiterbildungsfreundliche Umfeld, durch die fachlich umfassende Struktur der Gesamtklinik sowie die Organisation der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin eine Weiterbildungsgarantie für die Facharztausbildung geben.

 

Ihr Ausbildungsweg zum Facharzt/-ärztin Anästhesiologie bei uns könnte so aussehen:

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Aufbau Ihrer strukturierten Weiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung anästhesiologische Intensivmedizin

Die Weiterbildungszeit beträgt 24 Monate. Ist im Rahmen der Weiterbildung zum Facharzt Anästhesiologie ein Jahr der Weiterbildungszeit auf einer Intensivtherapiestation mit der Möglichkeit zur Erlangung der Zusatzbezeichnung anästhesiologische Intensivtherapie abgeleistet worden (wie z.B. an unserer Klinik), reduziert sich die Weiterbildungszeit auf ein Jahr.

Die Station umfasst 18 Bettplätze und vertritt die gesamte interdisziplinäre Erwachsenenintensivmedizin des Klinikums.

Die apparative Ausstattung der Station (Beatmunggeräte Galileo, Philips MP70 Überwachungsmonitorsystem) als auch die räumlichen Voraussetzungen (moderne tageslichtdurchflute Neubauintensivstation) sind exzellent.

Neben dieser „Basisinfrastruktur“ stehen ihnen an weiteren erforderlichen technischen Einrichtungen (Auswahl) zur Verfügung:

Transösophageale/transthorakale Echokardiographiegerät, transportables Sonographiegerät zur zentralen Kanülierung/Regionalanästhesie, invasives erweitertes Kreislaufmonitoring (u.a. PiCCOÓ - Monitoring), systeme zur Messung des intrakraniellen Druckes, EEG/AEP/SEP-Monitoring, „Point of care“ - Analysesysteme für Blutgasuntersuchungen und Gerinnungsdiagnostik (RotemÓ), Hypothermiegeräte zur leitliniengerechten Behandlung nach Kreislaufstillstand, Geräte zur maschinellen Autotransfusion, intraaortale Ballongegenpulsation und Fiberbronchoskope zur Diagnostik/fiberoptischen Intubation.

Es kommen pro Jahr etwa 1100 Patienten aller Fachabteilungen zur Aufnahme: Der Anteil polytraumatisierter Patienten ist durch den am Haus stationierten und von unserer Klinik notärztlich betriebenen Rettungshubschrauber hoch. Es werden Patienten mit Organversagen jeglicher Genese sowie aller Schweregrade mittels modernster Therapieverfahren behandelt.

Die Fachaufsicht durch versierte Ober- und Fachärzte ermöglicht ein Lernen vom „Leichten zum Schweren“ sowie eine gründliche Einarbeitung in die intensivmedizinischen Techniken.

Die Ärztinnen und Ärzte der Intensivstation bilden den Reanimationsdienst des Klinikums (bis auf die Kinder-/ Jugendmedizin). Durch die Anbindung eines der beiden Notarzteinsatzfahrzeuge sowie des Rettungshubschraubers an die Intensivstation finden Sie bei uns eine ideale Verbindung zwischen präklinischer und innerklinischer Notfallbehandlung.

Der Personaleinsatz auf der Station erfolgt über den Tag zeitlich abgestuft, so dass tagsüber bis zu 5 Ärztinnen und Ärzte parallel zusammen mit den fachlich äußerst versierten Pflegekräften ein „schlagkräftiges“ Team bilden.

 

Ausbildung Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

 Durch die am Klinikum Brandenburg stationierten arztbesetzten Rettungsmittel erfolgt die notärztliche Versorgung des Stadtgebietes, der Eingemeindungen und eines Teils des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Der Einsatz des Rettungshubschraubers erstreckt sich über einen Radius von 70 km. Die notärztliche Leistung wird in einem hochengagierten Umfeld mit hoher fachlicher Kompetenz erbracht. Der Notarztdienst versteht sich als vorgelagerter, intensivmedizinischer Arm der Klinik. Die notfallmedizinische Ausstattung nicht nur der arztbestzten Rettungsmittel ist auf hohem Niveau und weitgehend standardisiert.

Für die wichtigsten notfallmedizinischen Zustandbilder existieren schriftliche, in enger Absprache mit den klinischen Weiterbehandlern entstandene, Behandlungsrichtlinien.

Die Weiterbildungszeit für die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin beträgt ein halbes Jahr und erfolgt im Rahmen der Weiterbildung zur Fachärztin / zum Facharzt Anästhesie. Sie beginnt nach 24monatiger klinischer Tätigkeit in der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie. Die erforderlichen Weiterbildunginhalte werden sowohl im Anästhesieberich als auch auf der Intensivstation vermittelt. Durch erfahrene notärztliche Kolleginnen und Kollegen wird das richtige Herangehen an die Notfallsituation vermittelt. Eine Hospitation auf dem Notarzteinsatzfahrzeug ist auch über die 50 geforderten Einsätze hinaus jederzeit möglich. Die Regionalleitstelle für die Stadt Brandenburg an der Havel und die Landkreise Potsdam Mittelmark und Teltow-Fläming befindet sich in der Hauptfeuer- und Rettungswache der Stadt Brandenburg. Durch die Teilnahme an der Notrufannahme und Disposition kann Verständnis für das Gesamtsystem eines modernen Rettungsdienstes erworben werden. In der monatlichen zusammen mit dem nichtärztlichen Rettungspersonal stattfindenden notfallmedizinischen Fortbildungsreihe werden theoretische Kenntnisse vermittelt und vertieft.