Informationen für Patienten

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Für die stationäre Aufnahme sollten Sie an folgende Dinge denken:

  • Versicherungskarte
  • Personalausweis
  • Blutgruppenkarte, Nothilfepass oder Impfpass
  • Allergiepass Medizinische Befunde (Röntgenbilder u.a.)
  • Medikamente

Folgende Medikamente sollten nach Rücksprache mit dem Hausarzt vor der Operation abgesetzt werden:
  • Metformin (Antidiabetesmittel) 3 Tage vor Operation
  • Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. ASS) 10 Tage vor Operation
  • Falithrom oder Marcumar nur nach ärztlicher Anweisung!

 

 

Modernste Computertechnik - auch im Operationssaal:
der Operationssaal des 21. Jahrhunderts


pinfo2.jpg Die endoskopische Technik (Knopflochchirurgie) ist ein wesentlicher Bestandteil unserer heutigen aktuellen Möglichkeiten. Bislang wurden derartige Eingriffe in Operationssälen ausgeführt, die lediglich für herkömmliche Operationstechniken mittels Bauchschnitt konzipiert waren. Die Anforderungen im Hinblick auf endoskopische Einrichtungen und der medizinisch-technische Fortschritt bedingen eine spezifische Neugestaltung des Operationssaales gemäß den minimalinvasiven Erfordernissen. Die erfolgreiche Gestaltung von Systemarbeitsplätzen setzt Maßstäbe in der Abstimmung einzelner Aufgaben im Operationssaal und vermindert die Stressfaktoren für Operateure und medizinisches Personal. Der verringerte Abstimmungsaufwand erlaubt es, mehr Zeit auf die direkte Patientenversorgung zu verwenden und bildet die Grundlage einer konstant hohen Qualität ärztlicher Leistungen. Höhere und berechtigte Leistungserwartungen der Patienten können so entsprochen werden.

Mit der Inbetriebnahme des Neubau West des Städtischen Klinikums Brandenburg am 19.12.02 ist auch modernste Computertechnik in den Operationssaal der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie eingezogen. Ein Großteil der Operationen in der Allgemein- und Viszeralchirurgie wird bereits minimal-invasiv durchgeführt, d. h., dem Patienten wird nicht mehr der Bauch aufgeschnitten – wie früher – sondern über kleine Hautschnitte wird mit Spezialinstrumenten und mit Kamerasystemen operiert.

Dieser Operationssaal (OR1 – operating room 1) ermöglicht dem sterilen Operationsteam einen externen und internen Datenaustausch. Über eine Touch-Screen-Steuerung sind sämtliche OP-Geräte steril zu bedienen. Ebenso ist es möglich, den OP-Tisch und die Beleuchtung elektronisch zu steuern. Dieses moderne vollelektronische Operationssaalkonzept ermöglicht ein optimales ergonomisches Arbeiten und eine effektive Kontrolle der gesamten OP-Ausstattung. Die hervorragende Bildqualität und die Betrachtungsmöglichkeiten auf mehreren, speziell für den Operationssaal entwickelten Monitoren, ermöglicht es dem Operateur, in einer bequemen Position zu operieren und erhöht damit letztendlich auch die Patientensicherheit. Modernste elektronische Dokumentation mit dem angeschlossenen Computersystem gehört ebenfalls zum Standard. Für Patienten, die dies wünschen, besteht die Möglichkeit der Bilddokumentation oder der Videodokumentation. Vorher angefertigte Röntgenbilder können im Operationssaal direkt am OP-Tisch eingespielt und betrachtet werden. Die Übertragung von Operationen in andere medizinische Einrichtungen zur Weiterbildung ist ebenso möglich wie die Durchführung von Videokonferenzen mit anderen Spezialisten. Insgesamt bedeutet die Nutzung dieses hochmodernen elektronischen Arbeitssystems im Operationssaal einen erhöhten Komfort für das medizinische Personal und mehr Sicherheit und Effizienz für den Patienten.

Das Städtische Klinikum in Brandenburg ist das erste Klinikum des Landes Brandenburg, dass über einen solchen OR-1 der Firma Storz verfügt.

Schaubild des modernen Operationssaals

 

 

weitere Informationen über den OR-1 finden Sie unter www.karlstorz.de

 

 

 

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