Fachrichtung Physiotherapie

Wir bewegen Menschen!

In nahezu allen Bereichen der Medizin werden Patienten aller Altersgruppen aufgrund einer ärztlichen Diagnose und Verordnung durch Physiotherapeuten behandelt.

Basierend auf der Befunderhebung wird für den jeweiligen Patienten ein Behandlungskonzept erstellt.

Ziel der physiotherapeutischen Arbeit ist das Wiederherstellen von Funktionen im somatischen und psychischen Bereich und/oder das Schulen von Ersatzfunktionen des natürlichen Bewegungsverhaltens.

Im Mittelpunkt stehen krankengymnastische, neurophysiologische und manualtherapeutische Techniken, die von physikalischen Methoden begleitet werden (z.B. Elektrotherapie, Wärmeanwendung oder Hydrotherapie)
Im Mittelpunkt stehen krankengymnastische Methoden, die von physikalischen Methoden begleitet werden (z.B. Elektrotherapie, Wärmeanwendungen oder Hydrotherapie).

 

Zulassungsvoraussetzungen

  • vollendetes 16. Lebensjahr
  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung zur Ausübung des Berufes
  • ein guter Abschluss der Fachoberschulreife oder einer anderen gleichwertigen Schulbildung
  • Nachweis über Praktikum in einer physiotherapeutischen Praxis

 

Persönliche Voraussetzungen

  • Gewandtheit im Umgang mit Menschen
  • Sichere Kommunikationsfähigkeit
  • Zuverlässigkeit, Selbstständigkeit
  • Bereitschaft, Verantwortung zu tragen
  • manuelles Geschick, technisches Verständnis
  • Geduld, Feingefühl
  • seelische und körperliche Belastbarkeit
  • gute Beobachtungsgabe
  • Phantasie und Kreativität

 

Ausbildung

  • bundeseinheitlich geregelt im Gesetz über die Berufe in der Physiotherapie (Masseur- und Physiotherapeutengesetz)
  • Ausbildungsförderung durch Schüler-BaföG möglich (keine Rückzahlung)
  • die Ausbildung ist schulgeldfrei
  • 22 Ausbildungsplätze pro Ausbildungsjahr
  • Dauer der Ausbildung 3 Jahre
  • Gliederung der Ausbildung in Theorie & Praxis
  • besteht aus mind. 2.900 Stunden Theorie (theoretischer und praktischer Unterricht) und mind. 1.600 Stunden Praxis
  • die praktische Ausbildung (Praxis) erfolgt unter Anleitung von erfahrenen Lehrern und Mentoren in kooperierenden Kliniken, Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen und Praxen
  • der theoretische und praktische Unterricht beinhaltet u.a. Trainingslehre, Bewegungslehre, Anatomie, Physiologie, Psychologie, Prävention/ Rehabilitation, Krankengymnastik, Massage, Bewegungserziehung, Atemtherapie
  • nach Abschluss der Ausbildung erfolgt eine staatliche Prüfung mit schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil

 

Nach Abschluss der Ausbildung erfolgt eine staatliche Prüfung mit schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil.